Hallo liebe Community,
ich arbeite derzeit an einem Projekt, bei dem mehrere Gebäudeeigentümer eine gemeinsame Dachfläche für die Installation von PV-Anlagen nutzen möchten. Doch wie kann man diese Zusammenarbeit vertraglich strukturieren, um mögliche Konflikte zu vermeiden? Diese Frage beschäftigt mich momentan sehr und ich würde gerne eure Erfahrungen und Meinungen dazu hören.
Eine Möglichkeit wäre es, eine gemeinsame Betreibergesellschaft zu gründen, in der alle Eigentümer Anteile besitzen und somit auch Entscheidungen gemeinsam treffen. Allerdings kann es hierbei zu Schwierigkeiten kommen, wenn die Eigentümer unterschiedliche Interessen haben oder sich nicht einig sind.
Eine weitere Option wäre es, einen Pachtvertrag aufzusetzen, in dem genau geregelt wird, wer welche Fläche nutzen darf und welche Kosten für die Installation und den Betrieb der Anlage entstehen. Auch hier ist jedoch eine klare Kommunikation und gute Verhandlungsbereitschaft der Eigentümer notwendig, um mögliche Konflikte im Vorfeld zu klären.
Es gibt auch die Möglichkeit, eine sogenannte „Mieterstromanlage“ zu errichten, bei der die Eigentümer ihre Dachflächen an einen Betreiber vermieten und somit eine regelmäßige Mieteinnahme erzielen. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass der Betreiber die Anlage auch wirtschaftlich betreiben und somit möglicherweise Einschränkungen für die Eigentümer entstehen können.
Welche Methode ist eurer Meinung nach die beste und welche Vor- und Nachteile seht ihr bei den verschiedenen Möglichkeiten? Habt ihr bereits Erfahrungen mit der strukturellen Gestaltung von Dachflächen-PV bei mehreren Eigentümern? Ich freue mich auf einen regen Austausch und hoffe auf hilfreiche Tipps und Ratschläge von euch.
