Solarpark-Ankäufe vor Baureife: Risiken realistisch kalkulieren

Hallo liebe Solar-Freunde,

ich möchte heute ein Thema ansprechen, das in der gewerblichen Solarbranche oft vernachlässigt wird: Die konservative Kalkulation von Solarpark-Ankäufen vor Baureife im Base Case. Mir ist aufgefallen, dass viele Unternehmen bei solchen Ankäufen oft zu optimistisch kalkulieren und die Risiken einer Verzögerung oder eines Ausfalls nicht ausreichend berücksichtigen.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es wichtig ist, auch Worst-Case-Szenarien in die Kalkulation mit einzubeziehen. Denn gerade bei größeren Solarparks können unvorhergesehene Probleme auftreten, die zu Verzögerungen oder sogar zum Scheitern des Projekts führen können. Hier ist es besser, etwas konservativer zu kalkulieren und im Ernstfall auf Nummer sicher zu gehen.

Ich empfehle daher, bei Ankäufen vor Baureife immer eine gründliche Risikoanalyse durchzuführen und diese in die Kalkulation mit einzubeziehen. Auch ein Puffer für unvorhergesehene Kosten sollte eingeplant werden. Denn nur so kann man sicherstellen, dass der Solarpark auch tatsächlich rentabel ist und keine bösen Überraschungen auf einen warten.

Natürlich kann man argumentieren, dass eine konservative Kalkulation die Rendite schmälert. Aber meiner Meinung nach ist es besser, auf eine etwas geringere, aber sichere Rendite zu setzen, als das Risiko eines finanziellen Desasters einzugehen.

In der heutigen Zeit, in der die Energiewende immer wichtiger wird, ist es besonders wichtig, dass verantwortungsvoll gehandelt wird und auch langfristig erfolgreich bleiben. Eine konservative Kalkulation ist hierbei ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Beitrag für das Thema sensibilisieren und freue mich auf eure Meinungen und Erfahrungen dazu.

VG Julia

Schreibe einen Kommentar

DSGVO Cookie Consent mit Real Cookie Banner