Hallo liebe Solar-Freunde,
ich möchte heute ein Thema ansprechen, welches mir als Besitzer einer gewerblichen Solaranlage sehr am Herzen liegt – der Haftpflichtschutz bei Dach-PV vor Baubeginn. In der Vergangenheit habe ich leider immer wieder von Fällen gehört, in denen es zu Streitigkeiten zwischen Dachbesitzern und Solaranlagenbetreibern kam, aufgrund von Schäden am Dach während der Bauphase.
Als gewerblicher Solaranlagenbetreiber ist es daher unerlässlich, sich bereits vor Baubeginn um einen verbindlichen Haftpflichtschutz zu kümmern. Doch was bedeutet das genau? Grundsätzlich sollte man als Betreiber einer Dach-PV-Anlage eine Haftpflichtversicherung abschließen, welche Schäden am Dach während der Bauphase abdeckt. Diese Versicherung sollte auch die Kosten für eventuelle Reparaturen oder Instandsetzungen übernehmen.
Doch wie kann man sicherstellen, dass der Haftpflichtschutz tatsächlich verbindlich ist? Hier empfehle ich, sich bereits in der Planungsphase mit einem Versicherungsberater in Verbindung zu setzen und alle wichtigen Punkte zu besprechen. Eine schriftliche Bestätigung der Versicherung über den vereinbarten Haftpflichtschutz ist ebenfalls ratsam und sollte auf jeden Fall vor Baubeginn vorliegen.
Ich persönlich habe mit meinem Versicherungsberater gute Erfahrungen gemacht und fühle mich nun rundum abgesichert. Denn letztendlich geht es nicht nur um die Sicherheit des Daches, sondern auch um die Sicherheit meines Unternehmens.
In diesem Sinne möchte ich euch alle ermutigen, euch frühzeitig um den Haftpflichtschutz bei Dach-PV-Anlagen zu kümmern und keine Risiken einzugehen. Denn eine gut geplante und abgesicherte Solaranlage ist die beste Grundlage für eine erfolgreiche und nachhaltige Geschäftstätigkeit.
In diesem Sinne, viel Erfolg und Sonnenschein für eure gewerblichen Solaranlagen!
VG Julia
