Mezzanine-Finanzierung für Solarportfolios

Hallo zusammen,

ich wollte mal das Thema Mezzanine-Kapital für Solarportfolios zur Diskussion stellen. Gerade bei gewerblichen PV-Anlagen, wo oft größere Summen gebunden sind, bietet Mezzanine-Finanzierung eine interessante Brücke zwischen klassischem Fremd- und Eigenkapital. Vorteil: Es kann die Eigenkapitalquote entlasten, ohne gleich Anteile abzugeben. Das ist besonders relevant, wenn man die interne Rendite optimieren möchte.

Technisch gesehen ist Mezzanine-Kapital meist nachrangig, also im Insolvenzfall erst bedient, was für Investoren ein höheres Risiko, aber auch bessere Zinsen bedeutet. Für Projektentwickler kann das mehr Flexibilität bei der Kapitalstruktur schaffen – etwa bei der Refinanzierung von Solarportfolios mit unterschiedlichen Laufzeiten und Erträgen.

Ein Punkt, der oft unterschätzt wird: Die Vertragsgestaltung muss sehr sorgfältig sein, damit Covenants und Rückzahlungsmodalitäten zu den Cashflows der PV-Anlagen passen. Sonst drohen unnötige Liquiditätsengpässe.

Wie sind eure Erfahrungen mit Mezzanine? Nutzt ihr das schon oder plant ihr es? Würde mich über Inputs zu konkreten Anbietern oder typischen Konditionen freuen.

VG Julia

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