Hallo zusammen,
ich beschäftige mich gerade intensiv mit der Optimierung von Finanzmodellen für gewerbliche PV-Anlagen und möchte einen Punkt zur Diskussion stellen, der meiner Meinung nach oft zu kurz kommt: die getrennte Abbildung von Arbitrage und Netzdienstleistungen.
In vielen Modellen werden diese beiden Aspekte vermischt, obwohl sie unterschiedliche wirtschaftliche und technische Treiber haben. Arbitrage basiert primär auf der zeitlichen Verschiebung von Energiepreisen, während Netzdienstleistungen meist fixere Vergütungen oder Leistungen mit spezifischen Anforderungen beinhalten. Wenn man beide zusammenfasst, verliert man schnell die Transparenz über die tatsächliche Wertschöpfung und Risikoprofile.
Mein Vorschlag: Man sollte die Erlösströme und Kosten separat darstellen, um die Auswirkungen von Marktpreisschwankungen und regulatorischen Änderungen klarer zu erfassen. So lässt sich auch besser analysieren, wie die Flexibilität der Anlage optimal genutzt werden kann.
Hat jemand hier Erfahrungen oder Best Practices, wie das in der Praxis umgesetzt wird? Würde mich über einen Austausch freuen!
Viele Grüße
Maria
