Hallo zusammen,
ich möchte hier mal das Thema „Freiflächen-PV in benachteiligten Gebieten konservativ im Base Case kalkulieren“ anstoßen. Gerade bei gewerblichen Anlagen neigen wir dazu, mit optimistischen Annahmen zu arbeiten, sei es bei Ertrag, Kosten oder Förderungen. In benachteiligten Gebieten, wo etwa Bodenqualität, Infrastruktur oder Anbindung schlechter sind, sollte man wirklich konservativ bleiben, um Risiken realistisch abzubilden.
Das heißt konkret: Ertragsprognosen eher auf der unteren Grenze ansetzen, mögliche Verzögerungen bei Genehmigungen und Bauzeit einkalkulieren sowie höhere Betriebskosten durch erschwerte Zugänglichkeit berücksichtigen. Auch Fördermittel sind hier oft weniger verlässlich oder niedriger als im Durchschnitt.
Wer hier früh konservativ kalkuliert, spart sich später böse Überraschungen und kann Investoren besser überzeugen, weil die Zahlen belastbar sind. Natürlich bedeutet das nicht, den Base Case zu pessimistisch zu machen, sondern realistisch mit den Besonderheiten vor Ort umzugehen.
Wie handhabt ihr das? Gibt es Erfahrungswerte oder Tools, die ihr für solche Gebiete nutzt?
Viele Grüße
Maria
