Hallo zusammen,
das Thema PPA mit Indexierung im Finanzmodell wird oft unterschätzt, wenn es um konservative Bewertungen geht. Gerade bei langfristigen Verträgen kann die Indexierung, sei es an Verbraucherpreise oder spezifische Kostenindizes, zu erheblichen Unsicherheiten führen. Im Finanzmodell sollte man daher lieber mit moderaten Steigerungsraten kalkulieren und Puffer einbauen, anstatt die Indexierung einfach linear hochzurechnen.
Was mir besonders auffällt: Viele Modelle ignorieren die Volatilität der Indizes oder die Möglichkeit, dass Anpassungen politisch beeinflusst werden könnten. Das kann die prognostizierten Einnahmen schnell in die Irre führen. Ein konservativer Ansatz heißt hier auch, Szenarien mit niedrigeren Steigerungen oder gar zeitweiligen Aussetzungen der Indexierung zu simulieren.
Mein Tipp: Statt nur auf den nominalen Wert zu schauen, lieber die reale Kaufkraft und mögliche regulatorische Risiken stärker gewichten. So bleibt das Modell robuster, auch wenn sich die Rahmenbedingungen mal ändern.
Wie handhabt ihr das? Gibt es bei euch Standardannahmen oder spezielle Tools, um die Indexierung konservativ zu bewerten? Bin gespannt auf eure Erfahrungen!
