Hallo zusammen,
das Thema PPA mit Mengenband taucht ja immer öfter auf, vor allem bei gewerblichen Solarprojekten. Aus meiner Sicht sollte man im Finanzmodell hier eher konservativ bleiben. Warum? Das Mengenband sorgt zwar für gewisse Flexibilität, aber es bringt auch Unsicherheiten bei den Erlösen mit sich. Wenn man zu optimistisch ansetzt und davon ausgeht, dass immer nahe am oberen Limit verkauft wird, kann das schnell zu Fehleinschätzungen führen.
Besser ist es, das Mengenband eher am unteren Rand oder im Mittelwert zu bewerten und zusätzlich eine Risikoprämie einzubauen. So vermeidet man böse Überraschungen, wenn der Abnehmer weniger abnimmt als erwartet. Außerdem sollte man auch die Vertragslaufzeiten und mögliche Nachverhandlungen im Auge behalten, da diese Faktoren die Kalkulation beeinflussen.
Hat jemand Erfahrungen, wie ihr das Mengenband im Modell konkret abbildet? Nutzt ihr Szenarien oder eher konservative Pauschalen? Bin gespannt auf eure Herangehensweisen!
