Hallo zusammen,
ich beschäftige mich gerade intensiv mit dem Thema Prognosegüte bei wechselhaftem Wetter, speziell aus der Sicht eines Direktvermarkters. Mir ist aufgefallen, dass es hier nicht nur auf die üblichen Wetterdaten wie Sonneneinstrahlung und Temperatur ankommt, sondern vor allem auf die zeitliche Auflösung und Genauigkeit der Daten.
Für eine verlässliche Prognose braucht man meiner Meinung nach vor allem:
– Hochaufgelöste Wettermodelle (Stunden- oder sogar Viertelstundendaten)
– Echtzeit-Messwerte aus der Region der Anlage, um kurzfristige Schwankungen besser abzufangen
– Historische Produktionsdaten der Anlage, um Modellabweichungen besser einschätzen zu können
Der Direktvermarkter muss so kurzfristig wie möglich reagieren können, um den Strom optimal zu vermarkten. Gerade bei wechselhaftem Wetter ist die Kombination aus Wettervorhersage und aktuellen Messwerten entscheidend, um Prognosefehler zu minimieren.
Mich interessiert, welche Daten ihr bei euren Anlagen nutzt und wie ihr mit Unsicherheiten umgeht. Gibt es spezielle Tools oder Datenquellen, die ihr empfehlen könnt?
Viele Grüße
Maria
