Hallo zusammen,
in meinen Projekten mit kommunalen Abnehmern hab ich oft erlebt, dass die Bonitätsschwellen im PPA-Vertrag kritisch sind. Gerade bei öffentlichen Einrichtungen schwanken Haushaltsmittel und damit die Zahlungsfähigkeit über Jahre. Wichtig ist, vertraglich klare Mechanismen zu definieren, wie z.B. Nachschussverpflichtungen oder Sicherheiten in Form von Bürgschaften. Auch sollte man Staffelungen für die Bonitätsschwelle einbauen, damit man bei Unterschreitung nicht gleich den kompletten Vertrag gefährdet.
Ein weiterer Punkt: Flexibilität bei der Laufzeit oder Anpassungen der Liefermengen kann helfen, um auf finanzielle Engpässe zu reagieren ohne sofort in Zahlungsausfälle zu rutschen. Technisch kann man das durch variable Abnahmeklauseln oder abgestufte Vertragsstrafen absichern.
Wer hier zu starr verhandelt, riskiert, dass das Projekt bei Bonitätsproblemen ins Stocken gerät. Gerade bei kommunalen Abnehmern lohnt sich eine pragmatische und zugleich rechtssichere Lösung.
Wie handhabt ihr das bei euren PPAs? Bin gespannt auf eure Erfahrungen!
VG Julia
