Solarparks ohne EEG-Vergütung konservativ kalkulieren

Hallo zusammen,

das Thema „Solarparks ohne EEG-Vergütung im Base Case konservativ kalkulieren“ gewinnt ja zunehmend an Bedeutung. Meine Erfahrung zeigt: Wer hier zu optimistisch rechnet, läuft schnell Gefahr, die Wirtschaftlichkeit zu überschätzen. Ohne die garantierten Einspeisevergütungen müssen vor allem realistische Annahmen zu Stromerträgen und Marktpreisen her, lieber eher konservativ planen.

Ein Tipp: Statt auf hohe Volllaststunden zu setzen, sollte man lieber mit moderaten Erträgen kalkulieren und auch mögliche Degradationen der Module berücksichtigen. Gleiches gilt für die Strompreisannahmen. Die Volatilität am Spotmarkt ist hoch, deshalb macht es Sinn, mit langfristig stabilen, aber nicht zu optimistischen Preisen zu rechnen. Auch OPEX und CAPEX lieber etwas großzügiger ansetzen, um Puffer für unerwartete Kosten zu haben.

Außerdem hilft eine konservative Einschätzung bei der Finanzierung, da Banken und Investoren so ein realistischeres Bild bekommen und das Risiko besser einschätzen können. Im Endeffekt steht und fällt die Rentabilität solcher Solarparks ohne EEG-Vergütung mit einer vorsichtigen Planung und dem Fokus auf nachhaltige Cashflows statt auf kurzfristige Gewinne.

Wie sind eure Erfahrungen mit konservativen Kalkulationen? Welche Faktoren habt ihr als besonders kritisch identifiziert? Bin gespannt auf eure Meinungen!

Beste Grüße!

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