Selbstbehalte bei PV-Versicherungen vor Baubeginn klären

Hallo zusammen,

ein Thema, das in meinen Augen bei der Planung gewerblicher PV-Portfolios oft unterschätzt wird, sind die Selbstbehalte in den Versicherungsverträgen und zwar unbedingt vor Baubeginn verbindlich zu klären. Gerade bei größeren Projekten mit mehreren Standorten oder unterschiedlichen Modulen kann die Höhe des Selbstbehalts im Schadensfall schnell zum finanziellen Stolperstein werden.

Wir hatten den Fall, dass der Versicherer für einzelne Standorte unterschiedliche Selbstbehalte vorsah, die erst nach Baubeginn kommuniziert wurden. Das führte zu unerwarteten Mehrkosten und Verzögerungen bei der Schadensregulierung. Hätte man das vorher klar definiert, wäre viel Stress erspart geblieben.

Mein Tipp: Frühzeitig mit dem Versicherer sprechen, alle möglichen Szenarien durchgehen und sich schriftlich bestätigen lassen, welche Selbstbehalte bei welchen Schäden greifen. Auch im Rahmen von Ausschreibungen sollte man das Thema explizit ansprechen und nicht erst im Vertrag „verstecken“. So vermeidet man böse Überraschungen und kann die Risiken im Portfolio besser kalkulieren.

Wer schon Erfahrungen mit diversen Versicherungen hat, weiß, dass die Konditionen hier sehr unterschiedlich sind. Ein transparenter, verbindlicher Umgang mit Selbstbehalten bringt mehr Planungssicherheit und schützt vor unangenehmen Kostenfallen, gerade bei gewerblichen Anlagen, wo die Summen schnell größer werden.

Wie handhabt ihr das bei euren Projekten? Gibt es vielleicht auch Empfehlungen für besonders transparente Versicherer?

Freue mich auf einen regen Austausch!

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