Speicher mit eigener Messung: Erfahrungen zu EEG, Steuern und Netzbetreiber?

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich gerade intensiv mit dem Thema Co-Location-Speicher bei gewerblichen PV-Anlagen, speziell mit der Variante, bei der der Speicher einen separaten Zähler bekommt. Grundsätzlich klingt das ja erstmal smart, um die Eigenverbrauchsoptimierung zu verbessern und Förderungen besser abzubilden. Aber: Welche Risiken trägt eigentlich der Betreiber dabei?

Meiner Meinung nach sind vor allem zwei Aspekte kritisch:

1. Mess- und Abrechnungsgenauigkeit: Wenn der Speicher separat gemessen wird, kann es schnell zu Abweichungen kommen, z.B. durch Messfehler oder zeitliche Verschiebungen. Das kann im schlimmsten Fall zu Nachforderungen seitens des Netzbetreibers oder der Förderstelle führen.

2. Rechtliche und steuerliche Grauzonen: Der Speicher wird ja quasi als eigenständige Einheit behandelt. Das kann Auswirkungen auf die EEG-Abrechnung und die Umsatzsteuer haben. Hier fehlt oft noch klare Rechtssicherheit, was den Betreiber angreifbar macht.

Außerdem sollte man bedenken, dass bei Störungen am Speicher oder Zähler die gesamte Abrechnung durcheinandergerät und es zu Verzögerungen oder Streitigkeiten kommen kann.

Hat jemand von euch Erfahrungen mit solchen Systemen? Wie handhabt ihr diese Risiken?

VG Julia

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