Bei der Finanzierung von Agri-PV Projekten ist es essenziell, schon vor dem PPA-Abschluss die Hausaufgaben zu machen. Banken und Investoren wollen nicht nur Zahlen auf dem Papier sehen, sondern ein robustes Gesamtkonzept. Dazu gehört eine sorgfältige Einschätzung der Ertragsprognosen unter Berücksichtigung der landwirtschaftlichen Nutzung und der Doppelverwertung der Flächen.
Wichtig ist, dass man die Risiken der Ertragsunsicherheiten transparent darlegt und ggf. mit konservativen Annahmen arbeitet. Auch die Vertragsgestaltung des PPA sollte vorfinanziert sein, damit keine bösen Überraschungen bei der Cashflow-Planung auftauchen. Man kann schon früh mit potenziellen Finanzierungspartnern sprechen und diese in den Prozess einbinden, um deren Anforderungen besser zu verstehen.
Nicht unterschätzen darf man die Bedeutung von Förderprogrammen und möglichen Zuschüssen, die gerade bei Agri-PV interessant sind. Diese frühzeitig zu beantragen und in die Kalkulation einzubeziehen, verschafft oft einen entscheidenden Vorteil.
Kurzum: Wer die Finanzierung vor dem PPA klärt, erhöht die Planungssicherheit und minimiert Risiken, was den gesamten Projektverlauf glatter macht.
VG Julia
