Hallo alle zusammen,
ich beschäftige mich momentan intensiv mit dem Thema PV-Investmentstrategien im urbanen Raum und wollte hier mal meine Gedanken und Erfahrungen teilen. Ich bin selbst Betreiber einer gewerblichen Solaranlage auf meinem Firmendach und habe in den letzten Jahren einige Entwicklungen in diesem Bereich beobachtet.
Gerade in Städten gibt es oft begrenzten Platz für große Solaranlagen, weshalb es wichtig ist, die vorhandene Fläche optimal zu nutzen. Eine Möglichkeit ist die Installation von bifacialen Modulen, die die Sonnenstrahlen von beiden Seiten aufnehmen und somit eine höhere Effizienz erzielen. Zudem können diese Module auch vertikal an Fassaden angebracht werden, was gerade bei engen Platzverhältnissen eine gute Option ist.
Eine weitere interessante Strategie ist die Kombination von PV mit anderen Technologien wie zum Beispiel Energiespeichern oder Elektrofahrzeug-Ladestationen. Dadurch können nicht nur die Eigenverbrauchsquote erhöht, sondern auch zusätzliche Einnahmen generiert werden. Auch die Einbindung in ein virtuelles Kraftwerk kann sich lohnen, um flexibel auf den Energiemarkt zu reagieren.
Zusätzlich sollten auch Aspekte wie die Standortwahl und die Ausrichtung der Anlage berücksichtigt werden. So kann beispielsweise die Anlage auf einem Supermarktdach nicht nur Strom für den Eigenbedarf produzieren, sondern auch als Werbefläche genutzt werden. Auch die Ausrichtung auf die Mittagssonne ist wichtig, um eine möglichst hohe Ausbeute zu erzielen.
Natürlich sind auch die Kosten ein entscheidender Faktor bei der Wahl der PV-Investmentstrategie. Hier sollte man genau abwägen, ob sich eine Investition in teurere Module oder Technologien langfristig auszahlt oder ob man mit günstigeren Alternativen bessere Ergebnisse erzielen kann.
Was sind eure Erfahrungen und Meinungen zu diesem Thema? Welche Strategien habt ihr in städtischen Gebieten bereits erfolgreich umgesetzt? Lasst uns gerne in den Kommentaren darüber diskutieren und voneinander lernen.
Viele Grüße,
ein weiterer PV-Begeisterter