Inflationsschutz im PPA-Vertrag richtig abbilden

Guten Tag liebe Solar-Community,

ich beschäftige mich momentan intensiv mit dem Thema PPA-Verträge für gewerbliche Solar- und Photovoltaikanlagen und bin auf ein interessantes Thema gestoßen, das ich gerne mit euch diskutieren möchte: den Inflationsschutz im PPA-Vertrag.

Gerade in Zeiten von steigenden Preisen und einer unsicheren wirtschaftlichen Lage ist es wichtig, dass auch in langfristigen Verträgen wie dem PPA eine Absicherung gegen Inflation vorhanden ist. Denn nur so können wir sicherstellen, dass unsere Investitionen auch in Zukunft rentabel bleiben.

Doch wie kann man den Inflationsschutz im PPA-Vertrag richtig abbilden? Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, die es zu bedenken gilt. Zum einen kann man eine feste Inflationsrate im Vertrag festlegen, zum Beispiel in Form einer jährlichen Anpassung der Preise um einen bestimmten Prozentsatz. Allerdings muss dabei beachtet werden, dass dies auch zu einer Erhöhung der Preise für den Abnehmer führen kann, was zu Verhandlungen oder sogar zum Scheitern des Vertrags führen kann.

Eine weitere Möglichkeit wäre die Verwendung von Indexierungen, bei denen sich die Preise an einem bestimmten Index, wie zum Beispiel dem Verbraucherpreisindex, orientieren. Dies kann jedoch ebenfalls zu Verhandlungen führen, da der Index nicht immer die tatsächliche Preisentwicklung widerspiegelt.

Ich persönlich sehe eine Kombination aus beiden Varianten als sinnvoll an. Eine feste jährliche Inflationsrate in Kombination mit einer Indexierung als Absicherung gegen unvorhergesehene Entwicklungen. Wichtig ist dabei, dass die Vertragspartner transparent und offen miteinander kommunizieren und gemeinsam eine faire Lösung finden.

Wie seht ihr das? Wie habt ihr den Inflationsschutz in euren PPA-Verträgen geregelt? Ich freue mich auf eure Meinungen und Erfahrungen.

VG Julia

Schreibe einen Kommentar

DSGVO Cookie Consent mit Real Cookie Banner