Hey,
in letzter Zeit habe ich vermehrt Anfragen von Kunden erhalten, die eine Finanzierung für ihre geplante PV-Anlage benötigen. Dabei ist mir aufgefallen, dass viele von ihnen unsicher sind, welche Daten sie den Banken für die Finanzierung zur Verfügung stellen müssen.
Grundsätzlich gilt, dass die Banken überzeugt werden müssen, dass das Projekt rentabel ist und die Investition sicher ist. Deshalb ist es wichtig, dass man als Unternehmen seine Finanzlage und Bonität offenlegt. Neben der aktuellen Einkommenssituation sollten auch Unternehmensbilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen der letzten Jahre vorgelegt werden. Zudem ist es hilfreich, wenn man als Unternehmen bereits Referenzprojekte vorweisen kann, um die Qualität der Arbeit zu demonstrieren.
Weiterhin ist es wichtig, dass man die genauen Pläne für die PV-Anlage vorstellt. Dazu gehören die geplante Größe der Anlage, die Art der Module und Wechselrichter, die voraussichtliche Stromerzeugung und die technischen Details. Je detaillierter die Planung ist, desto besser kann die Bank die Rentabilität des Projekts einschätzen.
Ein weiterer wichtiger Punkt sind die steuerlichen Aspekte. Die Bank möchte wissen, wie hoch die Einspeisevergütung ist und wie sich diese in den nächsten Jahren entwickeln wird. Auch die steuerliche Behandlung der Einspeisevergütung und die Abschreibungsmöglichkeiten der Anlage spielen eine Rolle bei der Beurteilung der Rentabilität.
Also kann man sagen, dass die Banken vor allem auf die finanzielle Situation und die Planung der PV-Anlage achten. Je detaillierter und überzeugender diese Daten vorgelegt werden, desto höher stehen die Chancen auf eine erfolgreiche Finanzierung. Ich hoffe, ich konnte euch mit diesen Informationen weiterhelfen. Bei Fragen könnt ihr euch gerne an mich wenden.
LG Laura
