Hey Leute,
als gewerbliche Anlagenbetreiberin weiß ich, wie wichtig es ist, den Überblick über die Kosten zu behalten. Deshalb wollte ich euch heute mal meine Erfahrungen zur 10-Jahres-O&M-Kalkulation mitteilen.
Also, erstmal vorweg: Die Zahlen, die ich hier nenne, sind natürlich nur Richtwerte. Jede Anlage ist anders und es kommt immer auf die individuellen Bedingungen an. Aber ich denke, es kann trotzdem hilfreich sein, sich an realen Praxiswerten zu orientieren.
Also los geht’s. Bei der O&M-Kalkulation geht es ja um die Kosten für Betrieb und Wartung der Anlage. Da gibt es natürlich verschiedene Faktoren, die man berücksichtigen muss. Zum Beispiel die Größe der Anlage, die Art der Module und Wechselrichter, die Lage und Ausrichtung der Anlage, die Wartungsintervalle usw.
Aber um euch mal eine grobe Orientierung zu geben, habe ich mal ein paar Durchschnittswerte zusammengestellt. Bei einer Anlage mit einer Leistung von 100 kWp, also nicht gerade klein, aber auch nicht riesig, kann man mit jährlichen Kosten von ca. 3% der Investitionskosten rechnen. Das wären bei 100 kWp also etwa 3.000 Euro pro Jahr für Betrieb und Wartung.
Natürlich kann das je nach Anlage auch mal etwas mehr oder weniger sein. Aber man sollte auf jeden Fall einen Puffer einplanen, für unvorhergesehene Reparaturen oder Ersatzteile. Und auch die regelmäßige Reinigung der Module sollte man nicht vergessen, denn nur saubere Module bringen auch die volle Leistung.
Aber jetzt mal Butter bei die Fische. Wie hoch sind denn eure tatsächlichen Kosten für O&M? Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen und vielleicht können wir hier ja noch ein paar nützliche Tipps austauschen.
Ich hoffe, ich konnte euch mit meinem kleinen Einblick in die O&M-Kalkulation weiterhelfen. Und denkt dran: Eine gut geplante und regelmäßig gewartete Anlage lohnt sich langfristig auf jeden Fall!
In diesem Sinne, sonnige Grüße
