Die richtige Wechselrichterauslegung bei Photovoltaikanlagen

Hallo zusammen,

bei der Planung einer Photovoltaikanlage wird häufig viel über Module, Ausrichtung oder Dachfläche gesprochen. Ein Punkt, der jedoch genauso wichtig ist, ist die richtige Auslegung der Wechselrichter. Schließlich sind sie das zentrale Bindeglied zwischen den Solarmodulen und dem Stromnetz.

Ein entscheidender Faktor ist das Verhältnis zwischen installierter Modulleistung (DC) und Wechselrichterleistung (AC). In vielen Projekten wird die PV-Anlage bewusst etwas größer dimensioniert als die Wechselrichterleistung. Dadurch kann die Anlage auch bei schwächerer Sonneneinstrahlung effizient arbeiten, weil der Wechselrichter häufiger im optimalen Leistungsbereich läuft.

Natürlich muss man dabei darauf achten, dass die Anlage an sehr sonnigen Tagen nicht zu stark abgeregelt wird. Eine gute Planung sorgt dafür, dass mögliche Leistungsbegrenzungen nur selten auftreten und der Jahresertrag insgesamt steigt.

Auch die Stringplanung spielt eine wichtige Rolle. Module mit ähnlicher Ausrichtung und Einstrahlung sollten möglichst gemeinsam verschaltet werden, damit der Wechselrichter optimal arbeiten kann. Unterschiedliche Dachflächen oder Verschattungen können sonst zu unnötigen Verlusten führen.

Meiner Meinung nach wird die Wechselrichterauslegung bei PV-Projekten manchmal unterschätzt. Mit einer durchdachten Planung lässt sich hier oft noch einiges an Effizienz und Wirtschaftlichkeit herausholen.

Wie sind eure Erfahrungen damit? Achtet ihr bei euren Anlagen auf eine bewusst höhere DC-Auslegung oder haltet ihr euch eher an ein 1:1-Verhältnis?

Eure Clara

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