Einspeisemanagement nach §9 EEG für Gewerbe-PV

Hey,

in den letzten Wochen habe ich mich intensiv mit dem Thema „Einspeisemanagement nach §9 EEG für Gewerbe-PV“ beschäftigt und möchte meine Erfahrungen und Erkenntnisse hier mit euch teilen.

Zunächst einmal ist es wichtig zu verstehen, dass das Einspeisemanagement nach §9 EEG für Gewerbe-PV-Anlagen eine gesetzlich vorgeschriebene Maßnahme ist, um die Netzstabilität zu gewährleisten. Durch die immer weiter wachsende Anzahl an PV-Anlagen auf den Dächern, kommt es immer häufiger zu Überlastungen im Stromnetz. Mit dem Einspeisemanagement soll diese Überlastung verhindert werden, indem die Einspeiseleistung der PV-Anlagen bei Bedarf reduziert wird.

Als Gewerbetreibender kann dies jedoch zu finanziellen Einbußen führen, da die Einspeisevergütung für den nicht eingespeisten Strom gekürzt wird. Deshalb ist es wichtig, sich genau mit den geltenden Regelungen und Möglichkeiten auseinanderzusetzen. Eine Möglichkeit ist beispielsweise die Installation einer intelligenten Steuerung, die die Einspeiseleistung automatisch an die Netzbelastung anpasst.

Ich habe mich für diese Lösung entschieden und bin bisher sehr zufrieden damit. Mein Stromnetzbetreiber hat mir außerdem empfohlen, meine Einspeiseleistung zu reduzieren, um mögliche Netzüberlastungen zu vermeiden. Dadurch konnte ich bereits einige Störungen im Stromnetz verhindern und meine Einspeisevergütung bleibt trotzdem stabil.

Natürlich ist es für Gewerbetreibende nicht immer leicht, zusätzliche Kosten für die Installation einer intelligenten Steuerung zu tragen. Aber langfristig betrachtet, ist es eine sinnvolle Investition, um mögliche Ausfälle und finanzielle Einbußen zu vermeiden.

Ich hoffe, ich konnte euch mit meinem Erfahrungsbericht weiterhelfen und freue mich auf eure Kommentare und Erfahrungen zum Thema Einspeisemanagement für Gewerbe-PV-Anlagen.

LG Laura

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