Hallo liebe Solar-Freunde,
ich möchte heute gerne mit euch über die Festlegung der Modulneigung auf großen Flachdächern diskutieren.
Es ist eine Frage, die oft unterschätzt wird, aber eine große Auswirkung auf die Effizienz und somit auch auf die Rentabilität der Anlage hat. Gerade auf großen Flachdächern, auf denen die Module in großer Anzahl installiert werden, ist die richtige Modulneigung essentiell. Doch wie findet man diese?
Zunächst sollte man sich bewusst machen, dass die Sonne nicht immer im gleichen Winkel auf die Module trifft. Je nach Jahreszeit und Tageszeit ändert sich der Einfallswinkel. Eine festgelegte Neigung von beispielsweise 30 Grad kann also nicht das ganze Jahr über optimal sein. Eine mögliche Lösung ist daher, die Neigung der Module verstellbar zu gestalten, um sie an die jeweilige Sonnenposition anzupassen.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Dachstatik. Auf großen Flachdächern muss nicht nur das Gewicht der Module, sondern auch der zusätzlichen Ballastierung berücksichtigt werden. Hier ist es wichtig, die maximale Belastbarkeit des Daches zu kennen und die Modulneigung entsprechend anzupassen.
Auch die Verschattung spielt eine Rolle. Durch die richtige Modulneigung kann man mögliche Verschattungseffekte minimieren und somit die Gesamtleistung der Anlage optimieren.
Es gibt also viele Aspekte zu beachten bei der Festlegung der Modulneigung auf großen Flachdächern. Eine individuelle Planung, die alle Faktoren berücksichtigt, ist daher unerlässlich. Denn nur so kann man das volle Potenzial der Anlage ausschöpfen und langfristig eine hohe Rentabilität gewährleisten.
Ich hoffe, ich konnte euch mit diesen Informationen weiterhelfen und freue mich auf eine angeregte Diskussion. Teilt gerne eure Erfahrungen und Tipps zum Thema mit uns.
VG Julia
