Hallo liebe Solar-Community,
ich beschäftige mich derzeit intensiv mit dem Thema der Finanzierungsmodelle für Speicher-Großprojekte und möchte meine Erfahrungen und Erkenntnisse mit euch teilen.
Ein Fall, der mir besonders im Gedächtnis geblieben ist, ist folgender: Hier ging es um die Installation einer Photovoltaikanlage mit einem Speichersystem für ein großes Mehrfamilienhaus. Die Herausforderung lag nicht nur in der Dimension des Projekts, sondern auch in der Finanzierung.
Wir haben uns für ein Pachtmodell entschieden, bei dem der Speicher von einem externen Investor finanziert wurde. Dadurch konnten wir die Investitionskosten für den Kunden deutlich senken und gleichzeitig die Energiespeicherung optimieren. Der Investor erhielt im Gegenzug eine monatliche Pachtzahlung, die sich aus dem eingesparten Strompreis des Kunden zusammensetzte.
Dieses Modell hat sich für alle Beteiligten als vorteilhaft erwiesen. Der Kunde konnte die Kosten für den Speicher in seinem Strompreis einsparen und gleichzeitig die Unabhängigkeit von externen Energieversorgern stärken. Der Investor erhielt eine lukrative Rendite und wir als Solar-Unternehmen konnten das Projekt erfolgreich umsetzen.
Ich kann jedem Gewerbetreibenden, der mit dem Gedanken spielt, eine Solar-/Photovoltaikanlage mit Speichersystem zu installieren, empfehlen, sich mit verschiedenen Finanzierungsmodellen auseinanderzusetzen. Es gibt nicht nur die klassische Eigenfinanzierung, sondern auch interessante Pacht- oder Leasingmodelle, die das Projekt attraktiver und wirtschaftlicher machen können.
Ich hoffe, ich konnte euch mit meinem Praxisbeispiel einen Einblick in die Welt der Finanzierungsmodelle für Speicher-Großprojekte geben. Welche Erfahrungen habt ihr in diesem Bereich gemacht? Ich freue mich auf einen regen Austausch und neue Impulse.
VG Julia
