Hey Leute,
ich bins, Clara, eure Solar-Queen. Ich hab mal wieder ein Thema, über das ich mich mit euch austauschen will: Der KPI-Abgleich zwischen Investor und Betreiber für gewerbliche Solar- und Photovoltaikanlagen. Keine Ahnung, ob es euch schon mal aufgefallen ist, aber oft haben Investoren ganz andere Ziele als wir Betreiber. Während wir uns meistens um die langfristige Rentabilität und Effizienz der Anlagen kümmern, geht es den Investoren oft mehr um schnelle Rendite und Gewinnmaximierung. So zumindest meine Erfahrung.
Und das kann manchmal ganz schön zu Konflikten führen, vor allem wenn es um die KPIs geht. KPIs, was ist das überhaupt? Key Performance Indicators, also die Kennzahlen, an denen die Leistung der Anlage gemessen wird. Da gibt es zum Beispiel die Einspeisevergütung, den Stromertrag, die Verfügbarkeit der Anlage, die Wartungskosten und so weiter. Für uns Betreiber sind das wichtige Faktoren, um den Erfolg unserer Anlagen zu messen und zu verbessern.
Aber für die Investoren sind andere KPIs entscheidend. Die wollen zum Beispiel möglichst schnell ihre Investition wieder rausholen und Gewinne erzielen. Deshalb sind für sie oft die Kosten und die Amortisationszeit viel wichtiger als für uns. Und das kann schon mal zu Unstimmigkeiten führen, wenn wir zum Beispiel für eine längere Wartungspause plädieren, um die Anlage langfristig zu schützen, während der Investor lieber sofort wieder Strom produzieren möchte, um die Kosten zu decken.
Aber hey, das ist ganz normal. Wir haben halt unterschiedliche Perspektiven und Interessen. Wichtig ist nur, dass wir uns darüber im Klaren sind und offen miteinander kommunizieren. Denn am Ende wollen wir ja alle das gleiche: Eine erfolgreiche und nachhaltige Solaranlage, die uns allen Freude und Gewinn bringt.
In diesem Sinne, haut rein und lasst uns weiterhin zusammen über unsere Erfahrungen und Herausforderungen als Solar-Pioniere quatschen.
Eure Clara
