PV-Anlage über Holdingstruktur optimieren

Hey zusammen,

ich möchte heute das Thema Steueroptimierung bei PV-Investments im Kontext von Holdingstrukturen diskutieren. Auch wenn das auf den ersten Blick etwas trocken klingt, zeigt die Praxis, dass hier interessante Gestaltungsmöglichkeiten bestehen.

In einem aktuellen Fall ging es um eine gewerbliche PV-Anlage, die laufende Einnahmen generiert und damit grundsätzlich steuerpflichtige Gewinne erzielt. Gleichzeitig hatte der Investor bereits weitere Einkunftsquellen und entsprechend eine höhere Steuerbelastung. Deshalb wurde geprüft, ob eine Holdingstruktur steuerliche Vorteile bieten kann.

Die Idee dahinter: Eine neu gegründete Gesellschaft hält die PV-Anlage als Tochterunternehmen innerhalb einer Holdingstruktur. Dadurch können Gewinne zunächst in der Holding gebündelt und – je nach Struktur und Ausgestaltung – steuerlich anders behandelt oder reinvestiert werden. In bestimmten Konstellationen kann eine solche Struktur die langfristige Gewinnthesaurierung erleichtern und eine spätere Ausschüttung steuerlich effizienter gestalten.

Wichtig ist dabei jedoch, dass solche Modelle sorgfältig geplant und mit einem Steuerberater abgestimmt werden. Insbesondere die Anerkennung der Struktur, die steuerliche Behandlung der Tochtergesellschaft sowie Fristen (z. B. bei rückwirkenden Gestaltungen) spielen eine entscheidende Rolle.

Natürlich sind solche Modelle mit Gründungskosten und administrativem Aufwand verbunden. Dennoch können sie – richtig umgesetzt – langfristig Vorteile bei der Kapitalbindung und Steuerplanung bieten.

Mich würde interessieren: Hat jemand von euch bereits PV-Investments über eine Holdingstruktur organisiert? Welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht?

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