PV-Projekte ohne Einspeisevergütung finanzieren

 

Hallo zusammen,

ich möchte gern das Thema Projektfinanzierung von Photovoltaikanlagen ohne EEG-Vergütung zur Diskussion stellen. In der Praxis stellt sich für viele Projektentwickler und Unternehmen die Frage, wie sich ein PV-Projekt wirtschaftlich darstellen lässt, wenn keine staatlich garantierte Einspeisevergütung genutzt werden kann.

Das kann insbesondere bei gewerblichen Anlagen oder bei Projekten mit individueller Stromvermarktung eine zentrale Herausforderung sein. Gleichzeitig eröffnen sich dadurch neue Gestaltungsmöglichkeiten, da die Wirtschaftlichkeit stärker über Eigenverbrauch, Direktvermarktung oder andere Vermarktungsmodelle sichergestellt werden muss.

Entscheidend für den Erfolg solcher Projekte sind unter anderem eine sorgfältige Standortanalyse, eine optimale Auslegung der Anlagenleistung sowie die Auswahl effizienter Komponenten. Auch das Lastprofil des Abnehmers und mögliche Stromabnahmeverträge spielen eine große Rolle bei der Kalkulation.

Neben der klassischen Eigenkapitalfinanzierung können alternative Modelle sinnvoll sein – beispielsweise Förderprogramme, Pachtmodelle, Leasingstrukturen oder Kooperationen mit Investoren bzw. Energiepartnern. Gerade bei Projekten ohne EEG-Vergütung gewinnt die Strukturierung der Finanzierung an Bedeutung.

Ich finde, dass Projekte ohne feste Einspeisevergütung zwar komplexer sind, aber auch größere unternehmerische Freiheit und innovative Geschäftsmodelle ermöglichen. Mich würde interessieren: Welche Erfahrungen habt ihr mit solchen Projekten gemacht? Welche Finanzierungsmodelle funktionieren eurer Meinung nach besonders gut?

Ich freue mich auf den Austausch!

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