Verschattungsmanagement

Hallo liebe Solar-Community,

ich wollte heute mal das Thema Verschattungsmanagement ansprechen, weil das meiner Meinung nach bei gewerblichen PV-Anlagen oft unterschätzt wird. Selbst kleine Schatten auf Modulen können die Leistung einer gesamten Reihe erheblich reduzieren, besonders bei String-Wechselrichtern.

Ein gutes Verschattungsmanagement beginnt schon bei der Planung der Anlage. Dabei sollten Faktoren wie benachbarte Gebäude, Bäume, Masten oder auch saisonale Sonneneinstrahlung berücksichtigt werden. Auch die Ausrichtung und Neigung der Module spielt eine Rolle.

Technisch kann man Verschattung durch optimierte String-Konfigurationen, leistungsoptimierende Module oder leistungsoptimierende Geräte wie Power Optimizer oder Mikro-Wechselrichter ausgleichen. Diese sorgen dafür, dass nicht die gesamte Kette von einem kleinen Schatteneffekt beeinflusst wird.

Für Betreiber lohnt es sich, regelmäßig eine Analyse der Verschattungssituation durchzuführen und gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen. Das kann z. B. durch Simulationen im Planungsprozess oder durch Monitoring-Daten während des Betriebs erfolgen.

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