Virtuelle PPAs für Unternehmen ohne eigene Flächen

Hey Leute,

hier ist wieder eure Clara am Start! Habt ihr schon mal von virtuellen PPAs gehört? Nein, das hat nichts mit einem virtuellen Pick-up-Artist zu tun, sondern steht für Power Purchase Agreements. Das sind Verträge, bei denen ein Unternehmen ohne eigene Flächen Strom von einer Solar-/Photovoltaikanlage bezieht. Klingt kompliziert? Keine Sorge, ich erklär’s euch anhand eines Praxisfalls.

Stellt euch vor, ihr seid Besitzer einer kleinen Firma, die aber keine eigenen Dächer oder Flächen hat, um eine Solaranlage zu installieren. Ihr wollt aber trotzdem grünen Strom nutzen und eure Energiekosten senken. Genau da kommen die virtuellen PPAs ins Spiel. Ihr könnt euch mit einem Solaranlagenbetreiber zusammentun, der eine große Anlage besitzt und euch den Strom quasi „virtuell“ zur Verfügung stellt. Das heißt, ihr zahlt einen festen Preis pro Kilowattstunde und bekommt dafür grünen Strom geliefert. Easy, oder?

Aber jetzt kommt der Clou: Da ihr selbst keine Flächen besitzt, müsst ihr auch keine Investitionskosten für die Solaranlage tragen. Ihr könnt euch also auf euer Kerngeschäft konzentrieren und trotzdem von grüner Energie profitieren. Und das Beste daran: Durch die virtuellen PPAs seid ihr flexibel und könnt den Strombedarf eures Unternehmens genau anpassen. Wenn ihr zum Beispiel mal mehr Strom braucht, könnt ihr einfach mehr Kilowattstunden kaufen.

Aber Achtung, das Ganze hat auch seine Tücken. Es ist wichtig, sich einen seriösen Partner für die virtuellen PPAs auszusuchen und den Vertrag genau zu prüfen. Schließlich geht es um eure Energieversorgung und eure Kosten. Aber wenn alles passt, könnt ihr nicht nur euer Unternehmen grüner machen, sondern auch eure CO2-Bilanz verbessern und euren Kunden zeigen, dass euch Nachhaltigkeit wichtig ist.

Also, wenn ihr keine eigenen Flächen habt, aber trotzdem auf grünen Strom umsteigen wollt, dann checkt mal die virtuellen PPAs aus. Ich bin auf jeden Fall überzeugt und werde mal schauen, ob das auch für mein Unternehmen eine Option ist.

So, das war’s von mir. Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick in die Welt der virtuellen PPAs geben. Habt ihr schon Erfahrungen damit gemacht? Lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen!

Bis dann

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