Hallo liebe Solar-Community,
ich interessiere mich momentan für die Investition in eine größere Solar- oder Photovoltaikanlage und bin auf der Suche nach einem passenden Leasingmodell. Ich habe mich bereits über die verschiedenen Möglichkeiten informiert, möchte jedoch gerne eure Erfahrungen und Empfehlungen dazu hören.
Zunächst einmal gibt es die Möglichkeit des klassischen Finanzierungs-Leasings, bei dem der Investor die Anlage über einen bestimmten Zeitraum least und am Ende das Eigentum erwirbt. Dieses Modell bietet sich vor allem für Projekte an, die eine längere Amortisationszeit haben, da die monatlichen Raten niedriger ausfallen als bei anderen Finanzierungsmöglichkeiten.
Eine weitere Option wäre das Sale-and-Lease-Back-Modell, bei dem der Investor bereits vorhandene Anlagen aufkauft und diese dann an den Betreiber zurückleast. Dieses Modell kann vor allem für Unternehmen interessant sein, die bereits über eine Solaranlage verfügen, aber zusätzliches Kapital benötigen.
Etwas komplexer ist das Contracting-Modell, bei dem der Investor die Anlage nicht selbst betreibt, sondern diese an einen Dienstleister gegen eine monatliche Pachtgebühr abgibt. Der Vorteil hierbei ist, dass der Dienstleister für die Wartung und Instandhaltung der Anlage zuständig ist, jedoch ist die Rendite für den Investor in der Regel niedriger als bei den anderen Leasingmodellen.
Zuletzt gibt es noch das Power Purchase Agreement, bei dem der Investor die Anlage nicht besitzt, sondern lediglich den produzierten Strom von einem Betreiber abkauft. Hierbei entfallen die Investitionskosten und der Investor zahlt lediglich einen festgelegten Preis pro Kilowattstunde.
Welches Leasingmodell letztendlich das Beste ist, hängt von verschiedenen Faktoren wie der Dauer der Amortisation, dem vorhandenen Kapital und den persönlichen Präferenzen ab. Ich hoffe, ich konnte euch mit meiner Zusammenfassung einen kleinen Einblick in die verschiedenen Möglichkeiten geben und freue mich auf weitere Diskussionen und Erfahrungsberichte.
VG Julia
