PV-Dächer Ausschreibung: Mehr Gebote, 143 Zuschläge

PV-Module auf einem großen Industriedach für die PV-Dächer Ausschreibung

Die PV-Dächer Ausschreibung im Oktober 2026 brachte 143 Zuschläge über 288.247 kW. Gleichzeitig gingen mehr Gebote ein als im Juni. Der Zuschlagsdurchschnitt blieb mit 9,67 ct/kWh nahezu unverändert. Die Zahlen zeigen, wie sich die Runde entwickelte – sie belegen jedoch weder Baukosten noch den Erfolg eines einzelnen Projekts.

PV-Dächer Ausschreibung: Mehr Gebote als im Juni

Für den Gebotstermin am 1. Oktober registrierte die Bundesnetzagentur 177 Gebote mit insgesamt 346.585 kW. Im Juni waren es 125 Gebote über 238.272 kW. Auch die bezuschlagte Menge stieg: Im Oktober erhielten 143 Gebote mit 288.247 kW einen Zuschlag, im Juni waren es 108 Gebote über 208.572 kW. Die Zahlen stehen in der Ausschreibungsstatistik der Bundesnetzagentur.

Die höhere Gebotsmenge belegt keinen Baufortschritt. Die Statistik zeigt, welche Gebote eingereicht und bezuschlagt wurden. Ob die Anlagen bereits errichtet sind oder Strom erzeugen, geht daraus nicht hervor.

Warum nach den Ausschlüssen 8.022 kW unvergeben blieben

Für Oktober waren 296.269 kW ausgeschrieben. Obwohl die eingereichte Gebotsmenge darüber lag, blieb die Zuschlagsmenge darunter. Die Bundesnetzagentur weist 34 ausgeschlossene Gebote über insgesamt 58.338 kW aus. Zieht man diese Menge von den eingereichten 346.585 kW ab, ergeben sich die bezuschlagten 288.247 kW. Zum Ausschreibungsvolumen fehlen damit rechnerisch 8.022 kW.

Die Statistik zur PV-Dachrunde nennt keine konkreten Gründe für die Ausschlüsse. Einzelne Ursachen lassen sich daher nicht ableiten. Im Juni weist die Behörde 17 ausgeschlossene Gebote über 29.700 kW aus.

Was die Zuschlagswerte über die PV-Dachrunde aussagen

Der mengengewichtete Zuschlagswert lag im Oktober bei 9,67 ct/kWh. Im Juni waren es 9,72 ct/kWh, im Februar 9,56 ct/kWh. Für Oktober 2025 nennt die Bundesnetzagentur 9,66 ct/kWh. Diese Werte beschreiben die Zuschläge der jeweiligen Runde, nicht die Errichtungskosten der Anlagen.

In der Oktoberrunde reichten die Zuschlagswerte von 8,50 bis 10,00 ct/kWh. Der Höchstwert von 10,00 ct/kWh war die Gebotsobergrenze. Die Behörde führt das Verfahren als „pay as bid“. Für ein konkretes Vorhaben ist deshalb dessen eigener Zuschlagswert entscheidend, nicht der Durchschnitt der gesamten Runde.

Auch die PV-Dachausschreibung im Juni zeigt, wie Rundenwerte einzuordnen sind. Sie belegen keine individuellen Baukosten oder Renditen.

Was für einzelne Projekte offenbleibt

Die Zahl von 143 Zuschlägen sagt nicht aus, ob ein bestimmtes Dachprojekt erfolgreich war. Laut Oktoberbekanntgabe der Bundesnetzagentur haben nicht gelistete Gebote keinen Zuschlag erhalten.

Für die Bewertung eines konkreten Angebots sollten Betreiber und Investoren deshalb den projektspezifischen Zuschlagsnachweis und den zugehörigen Wert prüfen. Die PV-Dächer Ausschreibung liefert einen Überblick über die Runde, aber keinen Nachweis für Rendite oder Umsetzungsstand eines einzelnen Projekts.

Quellen

Bundesnetzagentur

Bundesnetzagentur

Gesetze im Internet

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Bundesnetzagentur

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