Hey Leute,
ich bin die Clara und frage mich zum Jahresstart 2026 mal ganz offen: Lohnen sich EEG-Ausschreibungen eigentlich noch – oder ist der Zug langsam abgefahren? Nach den letzten Jahren mit starkem Wettbewerb und immer knapperen Margen kommt man ja schon ins Grübeln.
Ich bin jetzt auch keine Voll-Expertin, aber man bekommt ja einiges mit. Was aus meiner Sicht weiterhin ein großes Thema ist, ist die Konkurrenz. Die Ausschreibungen sind voll, viele Player sind professionell aufgestellt und die Gebote entsprechend knapp kalkuliert. Da reicht es oft nicht mehr, „einfach mitzumachen“. Ohne saubere Projektkalkulation und klare Kostenstruktur wird’s schnell sportlich.
Dann ist da natürlich die Planungs- und Marktsicherheit. 2026 fühlt sich zwar stabiler an als noch vor ein paar Jahren, aber trotzdem bleibt vieles in Bewegung: Strompreise, Vermarktungsmodelle, Speicherintegration, politische Feinjustierungen. Wer heute bietet, sollte schon eine klare Vorstellung haben, wie das Projekt später auch jenseits der EEG-Förderung bestehen kann.
Was mich persönlich immer noch nervt, ist die Bürokratie. Die ist leider nicht weniger geworden. Aber immerhin gibt es inzwischen viele spezialisierte Dienstleister, die einem Ausschreibungen, Unterlagen und Fristenmanagement abnehmen. Kostet Geld, ja – spart aber oft Nerven und Zeit. Und beides ist bekanntlich auch nicht kostenlos.
Unterm Strich würde ich sagen: EEG-Ausschreibungen können sich auch 2026 noch lohnen, aber sicher nicht mehr für jedes Projekt und nicht für jeden Ansatz. Wer gut vorbereitet ist, realistisch kalkuliert und vielleicht sogar Speicher, Direktvermarktung oder spätere Hybridmodelle mitdenkt, hat nach wie vor Chancen.
Mich würde interessieren, wie ihr das seht:
Seid ihr aktiv in Ausschreibungen unterwegs oder setzt ihr stärker auf alternative Modelle?
Stay sunny
Eure Clara
