Hallo zusammen,
ich wollte mal meine Erfahrungen zum Thema „Finanzierung mit mehreren Erlösquellen“ teilen – gerade bei größeren Gewerbeanlagen ist das ja oft ein entscheidender Punkt. Kreditgeber wollen natürlich möglichst transparente und belastbare Unterlagen sehen, um das Risiko zu bewerten.
Wichtig sind für mich vor allem:
– Vertragliche Nachweise: Einspeiseverträge, PPA (Power Purchase Agreements), Mietverträge für Dachflächen oder Flächenpachtverträge. Je konkreter und langfristiger, desto besser.
– Cashflow-Planung: Eine sauber aufbereitete Übersicht, die alle Erlösströme (Stromverkauf, Direktvermarktung, Eigenverbrauchsvergütung, evtl. Fördermittel) berücksichtigt. Hier hilft eine realistische Prognose mit konservativen Annahmen.
– Bilanzen & Steuererklärungen: Besonders bei mehreren beteiligten Gesellschaften oder Investoren ist die finanzielle Stabilität aller Parteien relevant.
– Technische Gutachten: Ertragsgutachten von unabhängigen Experten, die die Leistungsfähigkeit der Anlage und die Wirtschaftlichkeit bestätigen.
Auch wenn’s manchmal nervt: Transparenz und Nachvollziehbarkeit sind das A und O. Mit diesen Unterlagen kann man die Kreditgeber meist überzeugen und bessere Konditionen rausholen.
VG Julia
