Hallo zusammen,
ich beschäftige mich gerade intensiv mit den PPA-Ausschreibungen 2026 und frage mich, wann sich eigentlich ein Mindestpreis wirklich lohnt. Meiner Meinung nach macht das vor allem dann Sinn, wenn man klare Kalkulationssicherheit braucht und das Risiko von zu niedrigen Geboten vermeiden möchte. Gerade bei größeren gewerblichen Anlagen, wo Investitionskosten hoch sind, kann ein Mindestpreis helfen, wirtschaftlich stabil zu bleiben.
Allerdings sehe ich auch, dass zu hohe Mindestpreise die Chancen auf Zuschläge verringern, weil man sich quasi selbst aus dem Wettbewerb nimmt. Wichtig ist also, den Mindestpreis realistisch und marktgerecht anzusetzen, nicht zu hoch, aber auch nicht zu niedrig, damit man nicht unter Wert verkauft.
Habt ihr Erfahrungen, wie sich Mindestpreise bei den letzten Ausschreibungen ausgewirkt haben? Ich finde, das Thema wird oft zu schwarz-weiß diskutiert, dabei ist es doch eher ein Balanceakt.
Freue mich auf eure Meinungen!
LG Laura
