Hallo liebe Community,
ich beschäftige mich derzeit intensiv mit dem Thema Solarparks und bin auf eine Frage gestoßen, die mich sehr interessiert: Wer trägt eigentlich die Netzanschlusskosten bei solchen Projekten?
Bei privaten Photovoltaikanlagen ist es ja klar, dass der Eigentümer die Kosten für den Anschluss ans Stromnetz trägt. Aber wie sieht es bei größeren Projekten wie Solarparks aus? Hier sprechen wir ja von Anlagen, die mehrere Hektar groß sind und oft von Unternehmen oder Investoren betrieben werden.
Ich habe mich etwas umgehört und herausgefunden, dass die Kosten für den Netzanschluss in der Regel von den Betreibern der Solarparks übernommen werden. Das ist auch verständlich, schließlich profitieren sie ja auch von der Einspeisevergütung und den Gewinnen aus dem Stromverkauf.
Allerdings gibt es auch Fälle, in denen die Netzbetreiber die Kosten auf die Stromverbraucher umlegen. Das finde ich persönlich nicht fair, da die Verbraucher ja schon durch die EEG-Umlage für die Förderung erneuerbarer Energien zahlen.
Ich finde, dass hier eine klare Regelung seitens der Politik nötig ist, um eine gerechte Verteilung der Kosten zu gewährleisten. Schließlich sind Solarparks wichtige Bausteine in der Energiewende und sollten nicht durch unklare Kostenverteilungen ausgebremst werden.
Was denkt ihr darüber? Habt ihr schon Erfahrungen mit Netzanschlusskosten bei Solarparks gemacht? Ich bin gespannt auf eure Meinungen und Erfahrungen dazu.
LG
