Hallo zusammen!
Ich möchte gerne meine Erfahrungen mit euch teilen, wie man durch die Nutzung von Speichern die Netzentgelte für gewerbliche Solar-/Photovoltaikanlagen optimieren kann. In meinem Unternehmen haben wir vor einigen Monaten beschlossen, eine größere Solaranlage auf unserem Firmendach zu installieren. Natürlich war das Ziel, unseren eigenen Stromverbrauch zu decken und somit die Stromkosten zu senken. Doch bei der Planung sind wir auf ein Problem gestoßen, das uns zunächst Kopfzerbrechen bereitet hat – die hohen Netzentgelte.
Für die Einspeisung des selbst produzierten Stroms ins öffentliche Netz müssen wir als gewerblicher Anlagenbetreiber Netzentgelte an unseren Netzbetreiber zahlen. Diese sind abhängig von der Leistung unserer Anlage und der Entfernung zum nächsten Umspannwerk. In unserem Fall wären das pro Jahr mehrere Tausend Euro gewesen, die wir zusätzlich zu den Investitionskosten der Anlage hätten zahlen müssen. Das war für uns wirtschaftlich nicht tragbar.
Doch dann kam uns die Idee, einen Speicher in unsere Anlage zu integrieren. Durch die Speicherung des überschüssigen Stroms konnten wir unseren Eigenverbrauch deutlich erhöhen und somit auch die Einspeisemenge ins Netz reduzieren. Dadurch sanken automatisch auch die Netzentgelte. Wir haben uns für einen Lithium-Ionen-Speicher entschieden, der uns in der Lage versetzt, den produzierten Strom optimal zu nutzen und auch in Zeiten mit geringer Sonneneinstrahlung selbst zu verbrauchen.
Das Ergebnis hat uns wirklich begeistert. Wir konnten unsere Netzentgelte um mehr als die Hälfte reduzieren und somit unsere jährlichen Kosten erheblich senken. Zudem sind wir nun nicht mehr von der Einspeisevergütung abhängig, sondern können unseren Strom selbst verbrauchen und sind unabhängiger von den Strompreisen auf dem Markt. Auch in Zeiten der Energiewende und steigender Strompreise sind wir somit gut aufgestellt.
Natürlich ist die Investition in einen Speicher nicht zu unterschätzen und muss gut durchdacht sein. Doch aus unserer Erfahrung können wir sagen, dass es sich langfristig definitiv lohnt. Wir haben nicht nur unsere Stromkosten gesenkt, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur Energiewende geleistet. Denn durch die Eigenverbrauchsoptimierung wird weniger Strom ins Netz eingespeist und somit werden die Netze entlastet.
Insgesamt können wir also sagen, dass die Nutzung von Speichern für gewerbliche Solar-/Photovoltaikanlagen eine sinnvolle und rentable Option ist, um die Netzentgelte zu optimieren und somit die Wirtschaftlichkeit der Anlage zu steigern. Wir sind mit unserer Entscheidung sehr zufrieden und können es anderen Unternehmen nur empfehlen, sich intensiv mit diesem Thema auseinanderzusetzen.
Bis bald im Forum!
