Hey Leute,
heute möchte ich mit euch über ein wichtiges Thema sprechen: Wechselrichter-Ausfallstrategien bei Großanlagen mit langfristiger Perspektive.
Als wir vor ein paar Jahren unsere erste Großanlage geplant haben, haben wir uns natürlich auch Gedanken darüber gemacht, was passiert, wenn der Wechselrichter ausfällt. Denn bei einer Anlage dieser Größe geht es um viel Geld und eine langfristige Perspektive.
Die erste Idee war, einfach einen zweiten Wechselrichter als Backup einzubauen. Aber ganz ehrlich, das war uns zu teuer. Wir haben uns dann mit anderen Solarprofis ausgetauscht und sind auf eine bessere Lösung gestoßen: Die Überdimensionierung des Wechselrichters.
Ja, ich weiß, das klingt erstmal kontraproduktiv. Aber hört mich mal an. Wenn wir einen Wechselrichter für eine Anlage auslegen, die in den nächsten 20 Jahren eine bestimmte Menge an Strom produzieren soll, dann rechnen wir auch mit einem gewissen Verschleiß des Wechselrichters. Also haben wir einfach einen etwas größeren Wechselrichter genommen, der auch noch in 20 Jahren genügend Leistung hat, um die Anlage am Laufen zu halten.
Das hat gleich mehrere Vorteile: Erstens sparen wir Geld, weil wir keinen zweiten Wechselrichter als Backup brauchen. Zweitens haben wir auch kein Problem mit der Verfügbarkeit eines bestimmten Wechselrichter-Modells, falls es mal ausgetauscht werden muss. Und drittens können wir die Anlage ohne großen Aufwand erweitern, falls wir in Zukunft mehr Leistung brauchen.
Natürlich gibt es auch andere Ausfallstrategien, wie zum Beispiel den Einsatz von Batteriespeichern oder die Möglichkeit, den Wechselrichter fernzusteuern. Aber für uns war die Überdimensionierung die beste und kostengünstigste Lösung.
Also, wenn ihr auch an einer Großanlage plant, dann überlegt euch gut, welche Ausfallstrategie für euch am besten passt. Und wer weiß, vielleicht haben wir ja in 20 Jahren nochmal ein Bier zusammen und lachen über unsere damaligen Sorgen. In diesem Sinne, auf die Sonne und auf langfristige Perspektiven!
Eure Clara.
